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Himmel und Hölle III

Open your heart
I'm coming home

Pink Floyd - Hey You

Mir fehlen die Worte um diese Hölle zu beschreiben, in die ich mich in der vergangenen Nacht verfangen hatte. Je näher ich dem Himmel komme desto stärker wehren sich die Dämonen. Der Weg kann nur ins Licht führen.

Es scheint wie in jedem Rollenspiel zu sein. Zuerst kommen die schwachen Gegner, diese sind einfach zu besiegen. Ich habe schon einige dieser Dämonen besiegt und wähnte mich befreit.
Mein Körper, befreit von diesen Goblindämonen war empfindungsfähiger. Das Erleben, mein Erleben war intensiver - die Welt hat ein wenig mehr geglänzt und geglitzert und durch meinen Körper schossen angenehme Schauder. Und unbeschreiblicher Schwindel oder Taumel ergriff mich.

Mit der gesteigerten Empfindung wächst die Wahrnehmung. Und die Macht, auch wenn ich hier nicht hinschauen möchte. Das dritte Chakra wird systematisch ignoriert. Keine Macht für niemand! flüstern mir Ton Steine Scherben.
Und dann kommen plötzlich die Orcs. An einem Ort, der fast ein kleines Paradies auf Erden ist. Ich habe sie nicht erwartet. Vielleicht erahnt. Und gerade das Schöne an diesem nächtlichen Ort wurde mein Verhängnis. Gefangen zwischen Menschen, die zu orangevibes freudig zucken verliere ich mich mit jedem Trommelschlag mehr in mir. Groß sind die Orcs und stark und komplex. Sie umringen mich mit ihren Fratzen und mitten im Theater des Lichts werde ich zum Diener der Hölle.

Irgendwann gelingt mir die Flucht.
SIE hat um mich gekämpft obwohl ich ihr ins Gesicht schlug.

In der Morgensonne auf einem Spielplatz haben wir UNS gerettet und ein paar Orcs getötet.

Ein neuer Tag. Laptop, Bett, "Normalität". Ich bin alleine und bei mir selbst. Frühstück! Ich kann den Anti-Ödipus nun besser begreifen. Ich weiß daß da Drachen kommen werden nach den Orcs. Ich habe Angst. Aber ir~gend~wann ist auch die Endgegnerin besiegt und ich darf den Prinzen zum König krönen. Oder, um nicht auf feudale Bilder zurückzufallen: Mein Körper wird frei werden von meiner Seele.
24.6.07 13:44


Ein neuer Frühlingsmorgen: Wake up!

Is everybody in? Is everybody in? Is everybody in?
The ceremony is about to begin.


Ausgeschlafen. Der Plan diese Woche: Am Freitag beginnt das Spielraum und bis dahin möglichst viele kleine Dinge dem kleinen Stresser in meinem Kopf entreißen und in die >erledigt< Tonne kicken.

Das ist die Struktur der nächsten Zeit. Die Wochenenden sind gefüllt mit Großereignissen und zwischendurch muß geackert werden, so daß am Ende dieses Semesters der Stempel >scheinfrei< zumindest in seinen Konturen zu erkennen ist.

Hoffe mal, mich nicht allzu sehr zu stressen und alles gut integrieren zu können. Das vergangene Wochenende lief das eigentlich ganz juti. Der Marburger Mob ist momentan nicht zu bremsen und so wurde im Tunnel unterhalb der philosophischen Fakultät zu Marburg eine wilde drum'nBase-Party gefeiert.

Wie es weitergeht? Oh, in groben Zügen lässt sich durch den Nebel eine Richtung erkennen. Noch bin ich nicht soweit, zum großen Aufbruch zu tanzen. Vorher noch ein wenig Training im geschützten Raum. Aber früher oder später wird es soweit sein.

My gang will get you
Jim Morrison

18.6.07 10:02


Hier und jetzt!

Liebes Blog,
die letzten drei Wochen stellten mein Leben vom Kopf auf die Füße gestellt, sie haben den schizophrenen Tisch zum Singen gebracht und ließen den paranoiden Androiden mit der Lava verschmelzen.
Doch was nun?
Als ich Dich, liebes Blog, begann warst Du Ventil meiner Einsamkeit, Ausdruck meines Schmerzes und utopischer Tröster. Damals gab es nur sehr wenige Menschen, die von Deiner Existenz wußten und so schrieb ich für mich (nja, ein bestimmter Mensch codename N weiß daß das nicht ganz wahr ist), um meinen Kopf zu ordnen und einen Ausdruck für all das Wirre in mir und um mich herum zu finden. Dies war sehr heilsam und so gabst Du mir, liebes Blog, mit der Zeit einen gewissen Halt und meine einsamen Schreie verhallten nicht ungehört ...
Nun ist alles Neu. Also fast alles, das Schloß vor meinem Fenster scheint dem Alten zumindest zu ähneln. Meine Einsamkeit verschwand und danach fand ich mich in einer Zweisamkeit wieder. Diese übersteigt an Intensität alles bisher Gelebte. Und ganz nach dem Geschmack der Radikalen Revolutionären Romantik (die sich von der klassich-bürgerlichen Romantik unterscheidet) wurden die Tage am Fuße von Heiligendamm ... ja tja. Das bleibt ne Black Box. Noch. Ja, der Tornado ist auch über meinen Kopf geflogen und hat die scheinbar ohnmächtige Restwut über die strukturelle Gewalt in und um mir heftig befeuert.

Könnt den ganzen Tag von Ihr träumen.
Nicht nur immer wenn es regnet

"Hier könnte Ihr Zitat stehen" (RRR)
15.6.07 09:42


Aufbruch

We are the seed of a new breed
We are sexy the time has come
We are the new - these words are true -
Let the light of love shine through

east 17 - it's alright
1.6.07 15:58


We're just one step away from the other side
Cartonne
29.5.07 21:09


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