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Sehnsucht!

"Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen."
Chrétien de Troyes

Eigentlich wollte ich ihn beenden diesen Blog, ich hatte schon das letzte Kapitel geschrieben (aba nicht veröffentlicht) und nun spüre ich wieder eine Notwendigkeit, mich auszudrücken, denn ich leide an einer schweren Krankheit ()

Sehnsucht ist der Begriff, den unsere Kultur dafür verwendet und diese Sehnsucht frißt mich auf in manchen Momenten. Aber was und warum genau ist die Frage aller Fragen, denn ich könnte mich freuen über meinen Freiraum und über das Geschehene und über das Wieder-Sehen ...

[Ich war zwei Monate im Annaversum]

Es ist wohl mein eigenes Gefühl von Minderwertigkeit, was mir Angst macht. Angst, daß sie nun realisiert wie anstrengend die Zeit mit mir doch ist, wie neurotisch und schwer ich doch bin, wie sehr sich alles um meine kleine Welt kreist.

[Ein weibliche Wesenheit flirtet gerade mit mir. Mag sie nun mich oder mich in meinem Job? Was löst das alles in mir aus? Fühl mich geschmeichelt. Konnte ihrem Blick nicht standhalten. Uff! Habe ich jetzt bestanden oder versagt? Oder das Spiel einfach nur soweit getrieben, wie ich es wollte?]

Angst, daß sie in ähnliche Situationen kommt und ihnen nachgibt. Was ich gut verstehen könnte denn sie sind sehr reizvoll diese Situationen. Und dies ist eigentlich nicht das Schlimme, denn [nun käme die ganze Chose mit der Eifersucht und die möchte ich überwinden] aber die ANGST, daß dieser andere Mensch doch toller spannender als ich sein könnte und ich für immer ausgestoßen werde aus dem Annaversum ...

[... oder daß sie mich einfach vergißt ...]

Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor, es werden Ur-Ängste in mir aktiviert und diese scheinen mich zu unterdrücken; ich fühl mich gespalten und kann ohne sie nicht mehr leben und sein; ICH BIN ABHÄNGIG und kann mich nicht individuell durch diese Welt bewegen ...

AAHHRGH! Nein, ich will und werde jetzt weiter mein Leben in die eigene Hand (oder was auch immer) nehmen, denn ich kann vertrauen in UNS und das was war und ist und sein wird. Ich weiß, daß je mehr ich mich frei machen kann von trotziger Selbstaufgabe desto schöner das Kommende und die erneute Begegnung wird!

[Sie ist für zwei Monate in Hamburg]

Trotzdem: Ich brauch ein Lebenszeichen!
3.8.07 12:04
 
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